Seit dem Jahr 2008 finden bundesweit rund um den 21. März, dem Internationalen UN-Gedenktag gegen Rassismus, die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. In diesen zwei Aktionswochen soll ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung gesetzt werden.

Seit 2016 gibt es auch in der Landeshauptstadt Stuttgart ein koordiniertes Programm, das unter dem Namen HEIMAT – Internationale Wochen gegen Rassismus veranstaltet wurde. Seit 2021 heißen die Wochen nur noch Aktionswochen gegen Rassismus Stuttgart. In Zusammenarbeit mit zahlreichen Kooperationspartner_innen will die Initiative mit verschiedenen Angeboten informieren, weiterbilden, vernetzen und zum weiteren Diskurs anregen.

Einen Schwerpunkt des Programms bilden die pädagogischen Angebote an den Vormittagen für Schulklassen, Jugendliche und junge Erwachsene. In verschiedenen Workshops oder Projekttagen können sich Kinder und Jugendliche interaktiv mit Themen wie Rassismus, Flucht und Migration, Hate Speech oder Demokratiebildung auseinandersetzen.

An den Nachmittagen und in Wochenendseminaren veranstalten wir für Multiplikator_innen der schulischen und außerschulischen Bildung, aber auch für Mitarbeitende in Unternehmen, Verwaltung, Verbänden, Vereinen und Initiativen Fortbildungsangebote und Austausch.

Ebenso bieten wir Empowerment Workshops, Vernetzungstreffen und Austausch ausschließlich für Menschen an, die selbst von Rassismus und Diskriminierung betroffen sind.

Abends und am Wochenende finden öffentliche Veranstaltungen wie Vorträge, Lesungen, Podiumsdiskussionen oder Theater für alle Interessierten an vielen verschiedenen Orten in Stuttgart statt.

Abgerundet wird das Programm immer durch eine Ausstellung im Jugend- und Kulturzentrum Forum 3, die während der gesamten Veranstaltungswochen besuchbar ist und für die auf Nachfrage auch Führungen angeboten werden.