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Montage zum Thema Heimat Sehnsuchtsort, Identifikationsfeld oder Alptraum

18. März/21:00 - 23:00

Diskussion

„Heimat ist da, wo man sich aufhängt“ schrieb vor Jahren der Schriftsteller Franz Dobler und drückte damit sein Unbehagen gegenüber einem Konzept aus, das seine Liebhaber*innen und Befürworter*innen für „natürlich“ und oft dazu noch gottgegeben halten. Zeitgleich mit dem Erstarken des Rechtspopulismus ist „Heimat“ in aller Munde: Den Konservativen war sie schon immer ein Anliegen, den Bürgerlichen ist sie eine psychologische Notwendigkeit, Teilen der Linken wird sie immer wichtiger, wegen des positiven, neu zu definierenden Bezugs auf Herkunft und Gemeinschaft, die aber niemand ausschließen soll.

Auch Einwander*innen aller Generationen sprechen von erster und zweiter Heimat, wollen Teil der Mehrheitsgesellschaft sein und beziehen sich positiv auf diesen unscharfen wie brisanten Begriff. Was hat es mit diesem neuen deutschen Heimatboom auf sich, wer darf mitmachen und wer muss vielleicht leider draußen bleiben?

 

Diskussion mit

Boglárka Pap, Theatermacherin, die irgendwie ungarisch ist.

Nikita Gorbunov, lyrischer Performer, international tätig.

Ante Prusina, Vorstand Kroatische Kulturgemeinschaft Stuttgart e. V.

Dr. Markus Speidel, Leiter Fachabteilung Populär- und Alltagskultur im Landesmuseum Württemberg

 

Veranstalter*in:

 

 

Theater Rampe    MONTAGE

 

 

Für: Alle, die Lust haben, über Heimat nachzudenken

 

Details

Datum:
18. März
Zeit:
21:00 - 23:00
Veranstaltungkategorie:

Veranstaltungsort

Theater Rampe
Filderstraße 47
Stuttgart, 70180
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Veranstalter

Veranstaltet und moderiert von der Montagegruppe in Zusammenarbeit mit dem Forum der Kulturen Stuttgart e. V.